Unter den Eichen da sitzen wir und singen
Hell ueber Wallhecken und Wiesen es klingt
Wenn hinterm Hagen das Abendrot glueht
Golden der Mond überm Scheunendach steht
Schön und gross ist die Welt und so still
Ruhe in der Kueche auf der Tenne und Heuboden
Lieder dann singen wir, das macht uns Spass
So wie die Alten von frueher her
Lieder von Liebe und von Leben und Tod
Dunkel wie Sterben, wie Rosen so rot
Lieder von Untreue, von Not und von Glück
Kinders, wir kennen ja noch so manches Stück
Durch die Bauerschaft mit schwingenden Füssen
Laufen sie bis ins Dorf, wie klingt das schoen
Wie vom Kirchplatz die Alten uns winken
Unter den Eichen da sitzen wir und singen
Anton Aulke 1887 – 1974
plattdeutscher Text:
hochdeutscher Text:
