Schöppingen-Eggerode - Seit 2004 bekämpfen Mitglieder des Heimatvereins Eggerode den Riesenbärenklau an der Vechte. Auf die Pflanze hatte seinerzeit die Landeskommission „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ auf ihrem Rundgang in Eggerode aufmerksam gemacht und eine radikale Bekämpfung empfohlen.
In diesem Jahr hat sich der Heimatverein den Uferbereich von der Brücke an der Vechtestraße bis zum Biotop vor Möllmann vorgenommen und musste feststellen, dass sich dort beachtlich große Kolonien dieser Pflanze ausgebreitet hatten. An zwei Arbeitstagen schafften die Bekämpfer wegen der enormen Fülle der Aufschläge nicht das vorgenommene Pensum, sodass an einem dritten Arbeitstag mit einem Großaufgebot der Heimatvereinsmitglieder die noch verbliebene Strecke abgegangen wurde.
„Wir werden im kommenden Jahr und vielleicht auch noch in den folgenden Jahren dieser Pflanze zu Leibe rücken müssen“, ist sich der Vorsitzende des Heimatvereins, Konrad Overhage, sicher, da die Samenkörner bis zu sieben Jahren keimfähig bleiben.
VON ALFONS KÖRBEL, GRONAU





